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Zucchini Nudeln mit Sesam – Avocado Pesto

Heute gibt es mal wieder ein Rezept aus der Kategorie “ Gemüsenudeln“. Im Rezept findet ihr eine Zutat, die bei den meisten von euch wohl eher im Müll landet. Der Avocadokern eignet sich jedoch nicht nur für die Biotonne…

Für 1 Teller braucht ihr:

  • 1 mittelgroße grüne Zucchini
  • etwas Olivenöl
  • 1/2 Avocado
  • 1TL Sesampaste
  • Abrieb und Saft von 1/2 Zitrone
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 70g Schafskäse
  • 1 Hand voll Wildkräuter
  • Meersalz und Pfeffer aus der Mühle
  • Abrieb vom Avocadokern (ca 1/3 Kern)

Zuerst schneidet ihr die Frühlingszwiebel klein und vermengt sie mit Sesampaste Zitrone, Zitronenabrieb, Abrieb vom Avocadokern und der halben Avocado. Fügt dann den Schafskäse in kleinen Stücken hinzu und schmeckt alles mit Salz und Pfeffer ab.

Dann dreht ihr eure Zucchini durch den Spiralschneider und gebt sie mit etwa 2 EL Olivenöl in eine Pfanne. Schwenkt die Zucchinipasta von allein Seiten gut durch und gebt nach etwa 2 Minuten ein wenig Wasser auf den Pfannenboden, wirklich nur einen Schuss. Schwenkt die Zucchini gut durch bis die Flüssigkeit fast verschwunden ist (ebenfalls etwa 2 Minuten). Die Zucchini sollten nun elastisch aber noch ganz leicht bissfest sein.

Nun gebt ihr die Avocado/Sesam/Zitronenpaste unter die Zucchini und vermengt es vorsichtig. Umringt eure Pasta mit frischen Wildkräutern – fertig ist ein schnelles Mittagessen für warme Tage.

Was es mit dem Avocadokern auf sich hat, lest ihr hier. 🙂

Viel Freude damit 🙂

Standard Bun

Ich habe letztens mal wieder eine Portion Burger Buns gebacken. Ich mache immer gleich 20 Stück auf einmal und friere sie dann ein. Das klappt in der Regel super. Wenn man sie sie sachte auftauen lasst und dann bei 160 Grad Umluft nochmal kurz anwärmt schmecken sie fast wie frisch 🙂

Wenn ich nicht gerade ein Burgerbrötchen suche, was perfekt zum Inhalt passt, sondern eher mein Standard Bun mache, in das alles hineinpasst nehme ich dieses Rezept:

Für 18 Stück:

  • 800g Weizenmehl 550
  • 200 g Weizenmehl 1050
  • 1 Würfel Hefe
  • 20g Salz
  • 3 EL Rohrohrzucker
  • 80g Keimöl
  • 550 ml Wasser
  • 1 Eigelb und 1EL Sahne zum Bestreichen
  • 3EL Senfkörner im Mörser zerkleinert

Vermengt alles und lasst die Küchenmaschine 10 Minuten auf mittlerer Stufe kneten.

Nehmt dann den Teig hinaus und lasst ihn 90 Minuten gehen. Er wird sein Volumen in der Zeit etwa verdoppeln. Anschließend teilt ihr den Teig in 18 Teile. Drückt die einzelnen Teile platt und faltet dann die Außenseiten nach innen, so dass ihr auf der einen Seite eine glatte feste Oberfläche habt. Legt die Buns mit der glatten Seite nach oben auf ein Blech mit Backpapier und drückt sie mit der Handfläche noch einmal an. Legt ein Leinentuch darüber und lasst die Buns noch einmal 90 Minuten ruhen. Dann bestreicht ihr sie mit der Ei Sahne Mischung und gebt die im Mörser bearbeiteten Senfkörner darauf. Sesam geht natürlich auch 🙂 Wer die Brötchen heller haben möchte verzichtet aufs Bestreichen.

Bei 220 Grad Ober- Unterhitze 15 Minuten backen

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Gemüsequiche

Rustikale Gemüsetarte mit einem Quark- Vollkornteig und jeder Menge Gemüse 🙂 Was ich an Quiche so toll finde, ist dass man sie sowohl warm als auch kalt essen kann. Sie lässt sich super vorbereiten und im Ofen wieder anwärmen und schmeckt vorbereitet eigentlich sogar noch besser als frisch aus dem Ofen. Die Karotten habe ich nur kurz angedünstet, eingerollt und mit Schafskäse gefüllt- das Auge isst schließlich mit. Mit etwas Bärlauch bekommt das Ganze eine richtig würzige Note Weiterlesen

Kurkuma Latte

Beim Einkaufen bin ich gestern über die Gewürzmischung von Sonnentor „Vanille Kurkuma Latte“ gestolpert.Kurkuma Latte wird ja überall als DAS neue Trendgetränk schlechthin angepriesen. Es soll die Abwehrkräfte stärken, wach machen und dabei noch appetitzügelnd wirken. Ich liebe ja die Yogi Gewürztees in allen Varianten, von daher wird mir das bestimmt auch munden dachte ich mir.

Ich habe mir meinen Kurkuma Latte mit Paranussmilch zubereitet. Ein Teelöffel auf etwa 200ml wie angegeben und die Milch leicht erwärmt. Wer mag, kann das Ganze noch süßen, worauf ich verzichtet habe. Ich fand es wirklich lecker. Wer häufig Gewürztees trinkt, den sollte der Geschmack nicht überraschen. Neulinge sollten sich die Kurkuma Latte vielleicht zu Anfang mit Agavendicksaft süßen, denn wer einen süßlichen Vanillegeschmack erwartet wird enttäuscht sein.

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Wildkräutersalat mit Süßkartoffelfrikadelle und grünem Spargel

Pflichtbesuch samstags ist der Stand von Petra Jung auf dem Markt am Gutenbergplatz direkt am Brunnen. Sie verkauft dort gemeinsam mit ihrer Mama Lucia selbst angebaute Kräuter und Wildkräuter. Zwischen die ganzen Wildkräuter in unterschiedlichen Grün- und Rottönen mischen sich einige essbare Blüten. Die schmecken nicht nur gut, sondern lassen jeden Teller strahlen 🙂

Für 2 Personen braucht ihr:

  • 150g Wildkräutersalat
  • 4 Radieschen
  • 2 EL Olivenöl
  • 4 EL Himbeeressig
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Honig
  • Meersalz/Pfeffer

Für die Süßkartoffelfrikadelle:

  • 1 große Süßkartoffel
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 2 EL Schmand
  • Dinkelflakes
  • Rosa Pfeffer
  • Meersalz
  • Etwas Öl zum Anbraten

Außerdem:

  • 200g grünen Spargel

 

Zuerst wascht ihr die Süßkartoffel und schneidet sie in Scheiben. Heizt den Ofen auf 200 Grad und legt die Süßkartoffel auf ein Blech. Lasst sie 15 Minuten angaren, aber nicht weich werden.

In der Zwischenzeit wascht ihr den Wildkräutersalat und bereitet die Vinaigrette vor: Gebt den Essig in eine Schüssel und fügt erst Salz, Pfeffer, Honig und Senf hinzu, dann erst rührt ihr das Olivenöl unter. Wildkräutersalat kann unter Umständen wirklich herb sein, da schadet es nicht den Honiganteil leicht zu erhöhen. Ich benutze für den Wildkräutersalat einen Essig mit nur 4% Säure, der ist schön fruchtig und wenig säuerlich.Schneidet die Radieschen in dünne Scheiben und gebt sie entweder mit in die Vinaigrette oder verteilt sie später oben auf dem Salat

Nehmt nun die Süßkartoffel aus dem Ofen und zerkleinert sie zusammen mit Pfeffer, Salz und der Frühlingszwiebel im Küchenhäcksler. Formt nun kleine Frikadellen aus der Süßkartoffel, bestreicht sie oben und unten mit etwas Schmand und wälzt sie in den Dinkelflakes. Gebt Öl in die Pfanne und bratet die Frikadellen von jeder Seite 4 Minuten langsam aus.

Wascht den Spargel und schneidet das holzige Ende ab. Schneidet ihn in 1 cm große Stücke. Gebt etwas Ölivenöl in eine Pfanne lasst den Spargel 2-3 Minuten auf hoher Hitze Farbe nehmen. Danach schaltet ihr die Platte aus und würzt mit Salz und Pfeffer.

Vermengt nun den Salat mit der Vinaigrette und drapiert alles auf einem Teller.

Viel Freude damit und guten Appetit 🙂

 

 

„Korn an Korn“ – Samen – Schrot – Brot

ich war letztens im Göpi Biomarkt in Ettlingen und sah die große Mühle, Sofort bekam ich Lust frisch geschrotete Körner mitzunehmen und damit zu Hause zu basteln. Das Brot was ich euch heute vorstelle besteht aus feinem Weizenschrot und Körnern. Ich habe mich bei der Rezeptentwicklung einfach mal von meinem Gefühl leiten lassen, was sich als gut herausgestellt hat. Weiterlesen

Endlich Spargel die 1.

Endlich gibt es Spargel und da wir ja quasi direkt an der Spargelstraße wohnen, gibt es diesen auch sofort an jeder Ecke 🙂 Problem ist eigentlich immer die Sauce dazu. Ich persönlich würde Spargel auch einfach pur ohne alles essen, mein Mann am liebsten Hollandaise, aber die ist so aufwändig und die Hüften klatschen danach auch Applaus. Wir haben schon „leichtere“ Varianten mit Orange ausprobiert, nur mit Butter bestrichen (irgendwie langweilig) oder eigene Saucen kreiert. Die Version vom letzten Wochenende gefällt mir aber bisher am besten. Selbst mein Mann sagte, dass sich damit nun auch das Saucen Thema erledigt hat und wir fortan unseren Spargel nur noch SO machen. Meinetwegen… ich fand es auch sehr gut und es ist schnell gemacht.

Ich habe diesen ersten Spargel mit Kräutern, Zitrone und etwas Parmesan angemacht. Der Parmesan bleibt am warmen Spargel haften die Zitrone bringt etwas Frische mit und die Kräuter unterstreichen den Geschmack des Spargels, aber der Reihe nach…

Für 2 Personen braucht ihr:

  • 1 Kg Spargel
  • 100g Babyspinat
  • Abrieb von 1 Zitrone
  • Gartenkräuter (Majoran, Pimpinelle, Estragon, Schnittlauch)
  • 1 fein geschnittene Frühlingszwiebel
  • Butter zum Bestreichen
  • Parmesan
  • Pfeffer/Salz
  • 1 Prise Zucker
  • Saft von einer halben Zitrone

Schält den Spargel gründlich und schneidet das holzige Ende ab.

Bringt einen großen Topf mit viel Wasser zum Kochen und gebt Salz, Zucker und Zitronensaft hinein. Wenn das Wasser kocht, fügt ihr den Spargel hinzu. Er braucht ca 15 Minuten je nach Dicke der Stangen manchmal auch etwas weniger. Er sollte noch einen leichten Biss haben. Denkt daran, dass er noch etwas nachgart wenn ihr ihn aus dem Wasser geholt habt…

Hackt die Gartenkräuter nach dem Waschen und gebt den Zitronenabrieb dazu. Nun raspelt ihr Parmesan mit hinein. Wieviel ihr hier nehmt ist einfach Geschmacksache, der Spargel sollte jedoch nicht bedeckt davon sein ;-)Würzt mit Salz und Pfeffer aus der Mühle.

Wascht den Babyspinat und legt ihn auf eine Platte. Ich habe ihn mit eineDSC_0851[1]m kalt gepressten Olivenöl beträufelt und leicht gewürzt.

Lasst den Spargel gut abtropfen und legt die Stangen darauf. Bestreicht sie dünn mit Butter, am besten geht das mit einem Silikonpinsel, und verteilt am Ende die Kräuter-Zironen-Parmesan-Mischung drauf. Fertig. Einfach und genial. Lasst es euch schmecken 🙂