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Rübensalat mit Granatapfel und Thymian

Endlich Herbst! Auch wenn es draußen noch so schön warm ist, stellt sich innerlich langsam alles auf kältere Tage ein. Ich stimme mich diese Woche schon einmal mit Rüben ein 😉 Für 4 Personen braucht ihr: 4 Karotten 2 kleine rote Beten 1/2 Knollensellerie Babyspinat nach Bedarf 1 Granatapfel 1 Knoblauchzehe 1 rote Zwiebel 6 Thymianzweige 3 EL Olivenöl Saft von 1/2 Zitrone Salz, Pfeffer aus der Mühle Schneidet die Karotten, Beten und den Sellerie in Scheiben und gart das Gemüse etwa 5 -6 Minuten in leicht gesalzenem kochendem Wasser.  Ich gebe die Rote Bete immer erst im 2. Schritt hinzu, damit sich Karotten und Sellerie nicht verfärben. Das Gemüse darf ruhig noch Biss haben. Schneidet die rote Zwiebel und den Knoblauch in kleine Würfel und lasst sie in der Pfanne mit dem Olivenöl leicht Farbe nehmen. Gebt den gezupften und gehackten Thymian hinzu. Schwenkt die Rüben und den Sellerie nochmal in der Pfanne durch und schmeckt alles mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer ab. Wascht den Babysalat und mischt ihn erst ganz am Ende unter. Zum Schluss garniert ihr den Salat mit …

Gekörnte Gemüsebrühe

Mal ernsthaft, jeder hat doch irgendwie eine von diesen Instant Gemüse/Hühnchen/Fleischbrühen im Schrank oder? Die Hühner- und Fleischbrühe habe ich schon lange abgeschafft und verwende stattdessen immer selbst gekochte Brühe, die ich reduziere, in Eiswürfelbehälter gebe und anschließend in Tütchen verpacke. In der Gemüsevariante hat mir das immer nicht so gefallen, daher heute mal gekörnte Brühe auf Vorrat mit Gemüseresten. Ich habe genommen, was im Kühlschrank war. Eigentlich gibt es nichts, was man nicht nehmen kann, allerdings sollte man schauen, dass sich alles in etwa die Waage hält und man Gemüse mit durchdringendem Eigengeschmack reduziert verarbeitet. Ich habe einmal Wirsing benutzt und hatte bei jedem Gemüsebrühe Gebrauch einen Wirsing Geschmack dabei – mach  ich nicht noch einmal… Klassisch und auch wichtig für den Geschmack finde ich immer das typische Suppengemüse Karotte/Sellerie/Petersilie/Lauch. Hinzugefügt habe ich Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 kleine Knolle Topinambur, ein Reststück Aubergine, 1 Tomate, Paprika, 1 Mini Stück Blumenkohl, etwas Kohlrabi, Frühlingszwiebeln.  Je nach Geschmack könnt ihr noch ein paar Kräuter der Saison mit hinzugeben. Nach und nach habe ich alles durch den …

Gemüsequiche

Rustikale Gemüsetarte mit einem Quark- Vollkornteig und jeder Menge Gemüse 🙂 Was ich an Quiche so toll finde, ist dass man sie sowohl warm als auch kalt essen kann. Sie lässt sich super vorbereiten und im Ofen wieder anwärmen und schmeckt vorbereitet eigentlich sogar noch besser als frisch aus dem Ofen. Die Karotten habe ich nur kurz angedünstet, eingerollt und mit Schafskäse gefüllt- das Auge isst schließlich mit. Mit etwas Bärlauch bekommt das Ganze eine richtig würzige Note

Wildkräutersalat mit Süßkartoffelfrikadelle und grünem Spargel

Pflichtbesuch samstags ist der Stand von Petra Jung auf dem Markt am Gutenbergplatz direkt am Brunnen. Sie verkauft dort gemeinsam mit ihrer Mama Lucia selbst angebaute Kräuter und Wildkräuter. Zwischen die ganzen Wildkräuter in unterschiedlichen Grün- und Rottönen mischen sich einige essbare Blüten. Die schmecken nicht nur gut, sondern lassen jeden Teller strahlen 🙂 Für 2 Personen braucht ihr: 150g Wildkräutersalat 4 Radieschen 2 EL Olivenöl 4 EL Himbeeressig 1 TL Senf 1 TL Honig Meersalz/Pfeffer Für die Süßkartoffelfrikadelle: 1 große Süßkartoffel 1 Frühlingszwiebel 2 EL Schmand Dinkelflakes Rosa Pfeffer Meersalz Etwas Öl zum Anbraten Außerdem: 200g grünen Spargel   Zuerst wascht ihr die Süßkartoffel und schneidet sie in Scheiben. Heizt den Ofen auf 200 Grad und legt die Süßkartoffel auf ein Blech. Lasst sie 15 Minuten angaren, aber nicht weich werden. In der Zwischenzeit wascht ihr den Wildkräutersalat und bereitet die Vinaigrette vor: Gebt den Essig in eine Schüssel und fügt erst Salz, Pfeffer, Honig und Senf hinzu, dann erst rührt ihr das Olivenöl unter. Wildkräutersalat kann unter Umständen wirklich herb sein, da schadet …

Endlich Spargel die 1.

Endlich gibt es Spargel und da wir ja quasi direkt an der Spargelstraße wohnen, gibt es diesen auch sofort an jeder Ecke 🙂 Problem ist eigentlich immer die Sauce dazu. Ich persönlich würde Spargel auch einfach pur ohne alles essen, mein Mann am liebsten Hollandaise, aber die ist so aufwändig und die Hüften klatschen danach auch Applaus. Wir haben schon „leichtere“ Varianten mit Orange ausprobiert, nur mit Butter bestrichen (irgendwie langweilig) oder eigene Saucen kreiert. Die Version vom letzten Wochenende gefällt mir aber bisher am besten. Selbst mein Mann sagte, dass sich damit nun auch das Saucen Thema erledigt hat und wir fortan unseren Spargel nur noch SO machen. Meinetwegen… ich fand es auch sehr gut und es ist schnell gemacht. Ich habe diesen ersten Spargel mit Kräutern, Zitrone und etwas Parmesan angemacht. Der Parmesan bleibt am warmen Spargel haften die Zitrone bringt etwas Frische mit und die Kräuter unterstreichen den Geschmack des Spargels, aber der Reihe nach… Für 2 Personen braucht ihr: 1 Kg Spargel 100g Babyspinat Abrieb von 1 Zitrone Gartenkräuter (Majoran, Pimpinelle, Estragon, …

Bärlauchrisotto mit Mairübe und Radieschen

Mairüben sind nicht nur besonders fein schmeckende Rüben, man kann ihre Blätter wie Spinat verwenden. Die Mairübe sollte immer nur leicht gedünstet werden. Sie hat nur einen sehr leichten Eigengeschmack und gart sehr schnell durch. Zu diesem leichten Risotto ein Gläschen Weißweinschorle in der Frühjahrssonne (klingt perfekt – fehlt nur noch die Sonne 😉 )