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Carpaccio von roter und weißer Bete mit Pimpinelle und Paranüssen

Mein Kräuterbeet sieht jetzt nach dem Winter richtig karg aus. So langsam kommt Sauerampfer und Schnittlauch durch- was aber den ganzen Winter über immer parat war ist Pimpinelle. Pimpinelle ist ein echter Alleskönner und kann sowohl als Tee zubereitet werden als auch in Salat oder Kräuterbutter. Zusammen mit den Beten und Nüssen ergibt sich ein leichtes und leckeres Gericht, was auch noch richtig farbenfroh aussieht und uns das Warten auf den Frühling etwas leichter macht…

Für eine Platte braucht ihr:

  • 1 Rote Bete
  • 1 weiße Bete
  • 6 Stängel Pimpinelle
  • 6-7 Paranüsse
  • Sauerrahm
  • 1/2 Zitrone
  • Salz/ Pfeffer aus der Mühle
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Rote Bete Saft

Zuerst heizt ihr den Ofen auf 200 Grad auf und wickelt die Beten einzeln in Alufolie ein. Legt zuerst die Rote Bete für 30 Minuten in den Ofen, nach 5 Minuten die weiße Bete dazu und lasst die Beten anschließend in der Alufolie noch etwas auskühlen.

Hackt die Paranüsse in grobe Stücke und lasst sie in der Pfanne ohne Fett leicht anrösten.

Schneidet die Rote und die weiße Bete getrennt voneinander in dünne Scheiben und arrangiert sie auf einem Teller.

Für die Vinaigrette hackt ihr die Blätter von 3 Stängeln Pimpinelle klein und vermengt sie mit 3 EL  Olivenöl, etwas Zitronenabrieb und Saft von einer halben Zitrone (einen kleinen Saftrest von der Zitrone aufheben). Schmeckt mit Salz und Pfeffer aus der Mühle ab und gebt es mit einem Löffel über die Beten. Sie sollen nicht in Flüssigkeit schwimmen, sondern eher beträufelt werden.DSC_0563

Nehmt die Rest des Zitronensaftes und vermengt ihn mit 2 EL Sauerrahm sowie etwas Rote Bete Saft. Gebt alles mit einem Löffel über das Carpaccio. Nun zupft ihr die Blätter der restlichen Pimpinelle ab und verteilt sie auf der pinken Sauce. Nun gebt ihr noch die Nüsse darüber und „schwingt“ sowohl mit der Salz- als auch mit der Pfeffermühle noch einmal kurz über den Teller 🙂

Ich freue mich wie immer über euer Feedback und wünsche guten Appetit.

 

3 Kommentare

  1. Mein veganes Kochbuch sagt

    Das sieht toll aus. 🙂
    Die Paranuss ist tatsächlich das einzige aller Lebensmittel, das ich nicht vertrage. Ich probiere jedes Jahr eine, allein schon, um meine Mama zu ärgern 😉 aber bisher hat sich nix geändert. Egal, da kann man ja auch andere Nüsse nehmen.
    Was ich eigentlich fragen wollte: Kannst du mir ungefähr beschreiben, wie Pimpinelle schmeckt? Ich hab die noch nie gegessen.
    Lieben Gruß
    Jenny

    Gefällt mir

    • Danke, Paranüsse sind mein derzeitiger Favorit. Du kannst für das Rezept oben vielleicht stattdessen Macadamianüsse verwenden- stelle ich mir auch lecker vor. Pimpinelle kannte ich lange auxh nicht, mein Mann wollte es unbedingt im Garten haben und so habe ich sie letztes Jahr gezogen. Schmeckt leicht herb und nussig und passt super in Salate oder auch zu Gurke. Lg 🙂

      Gefällt 1 Person

      • Mein veganes Kochbuch sagt

        Ah, ok. Herb nussig klingt probierenswert. Ich weiß gar nicht, warum ich die bisher noch nie probiert habe…
        Danke jedenfalls für den Tipp. Macadamianüsse finde super. 🙂
        Lieben Gruß

        Gefällt mir

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