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Sonntagsbrunch daheim

Hallo ihr Lieben,

hier seht ihr unseren letzten Sonntagsbrunch in Bildern. „Brunch“ nur bedingt, da ich maximal etwas lauwarmes zubereitet habe, weil ich nicht noch kurz vor knapp in der Küche stehen wollte. Einige Dinge waren rasch zubereitet- andere benötigen etwas Vorbereitung am Abend. Ich stelle euch die nächsten Tage die einzelnen Komponenten vor 🙂

Bis dahin, liebe Grüße

Herzhafte Kartoffel- Lauchwaffeln

In letzter Zeit verwende ich unser altes Waffeleisen gerne für herzhafte Dinge. Das ist ziemlich praktisch, weil es 1. schnell geht und man gleich etwas mehr zubereiten kann. Im Kühlschrank aufbewahrt, kann man sich nach Lust und Laune die Waffeln einfach auftoasten. Man kann die Waffeln entweder zu Salat und Kräuterquark essen oder auch zu Suppe und Eintöpfen.

Für 5-6 Waffeln benötigt ihr:

  • 50 g Dinkelmehl
  • 5 g Frischhefe
  • 2 Eier
  • 1/2 Tasse lauwarmes Wasser
  • 500 g Kartoffeln
  • 1/2 Stange Lauch
  • etwas Pflanzenöl
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Aus Mehl, Hefe und Wasser einen Teig anrühren. Den Teig abgeckt ca 20 Minuten stehen lassen und währenddessen die Kartoffeln schälen und fein reiben, dann gut abtropfen lassen. Den Lauch in feine Ringe schneiden und noch einmal mit dem Messer grob durchhacken. Anschließend gebt ihr die Kartoffeln und den Lauch zu dem Teig, fügt die 2 Eier hinzu und würzt mit Salz, Pfeffer und ein wenig Muskat.

Das Waffeleisen heiß werden lassen und etwas einölen, da der Teig kein Fett enthält.

Viel Freude damit 🙂

 

 

 

 

Salzig-süße Erdnuss- Schoko Cookies 50% Dinkelvollkorn

Wenn an einem Nachmittag mal gar nichts mit den Kids geht backen wir gerne Kekse. Das hebt die Laune der Jungs enorm und das Glas ist wieder gefüllt.

Diese Cookies haben wir schon häufig gemacht. Ich mache sie gerne mit salzigen Erdnüssen und Dinkelvollkornmehl.

Für ca 20 Stück braucht ihr:

  • 120g gesalzene Erdnüsse
  • 200g Zartbitter Schokolade
  • 150g Margarine
  • 1 EL Erdnusscreme
  • 90g Rohrohrzucker
  • 100 g Kokosblütenzucker
  • 2 Eier (alternativ 1/2 Banane)
  • 150g Weizenmehl 550
  • 150g Dinkelvollkornmehl
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Boubon Vanille

 

Erdnüsse und Schokolade sehr grob hacken.

Nun die Erdnusscreme mit der Margarine in der Küchenmaschine etwa 3 Minuten schaumig schlagen, dann unter Rühren Rohrohrzucker, Kokosblütenzucker und zum Schluss die Eier hinzugeben.

Mehl, Natron, Vanille in einer Schale vermischen und löffelweise unterrühren.

Zum Schluss die Erdnimage2üsse und die Schokolade vorsichtig unterheben.

Legt 2 Backbleche mit Backpapier aus und setzt den Teig in esslöffelgroßen Portionen mit einigem Abstand auf darauf

Bei 180 Grad Ober- Unterhitze 15 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit bitte die Bleche auch mal tauschen 😉

 

Apfelelisen

Diese leckeren Apfelelisen habe ich dieses Jahr das erste Mal gebacken. Schon bei der Vorbereitung duftet es ein wenig nach Bratapfel. Der Effekt wiederholt sich jedes Mal, wenn man das Glas mit den fertigen Elisen öffnet… Ich habe nur sehr wenig Rohrzucker verwendet und man kommt ganz ohne Mehl aus, wenn man möchte.

 

Für ca 36 Stück braucht ihr:

  •  runde Vollkornbackobladen
  • 140g getrocknete Apfelringe
  • 2 EL Rum (alternativ Zitronensaft)
  • 200g gemahlene Mandeln
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Lebkuchengewürz (Gewürzmischung Alnatura)
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Maisstärke (oder Mehl…)
  • 2 Eier
  • 2 EL Honig
  • Rohrzucker nach Belieben, ich habe etwa 100g genommen 😉

 

Zuerst würfelt ihr die getrockneten Äpfel sehr fein, beträufelt sie mit Rum und lasst sie ein paar Minuten durchziehen.

In der Zwischenzeit vermengt ihr Maisstärke, Backpulver, gemahlene Haselnüsse und Mandeln, sowie Lebkuchengewürz.

Schlagt die Eier mit dem Rohrzucker und dem Honig 3-5 min schaumig. Nun püriert ihr die Apfelstücke, so dass ein Teil sehr fein wird, aber dennoch größere Stücke sichtbar sind. Am besten geht dies mit einem Thermomix oder Standmixer.

Nun vermengt ihr die Apfelmasse mit der Nussmischung und den geschlagenen Eiern und füllt alles in einen Spritzbeutel oder Gefrierbeutel mit Loch 😉

Drückt die Masse nun gleichmäßig etwa 1-1,5 cm hoch auf die Obladen. Dies kann etwas Kraftaufwand erfordern. Nun lasst die fast fertigen Elisen 30-60 Min stehen, bis sich die Oberfläche leicht angetrocknet anfühlt.

Heizt den Ofen auf 150 Grad Ober- Unterhitze vor und backt sie in 20 min fertig.

Viel Freude beim Naschen 🙂

 

Rübensalat mit Granatapfel und Thymian

Endlich Herbst! Auch wenn es draußen noch so schön warm ist, stellt sich innerlich langsam alles auf kältere Tage ein. Ich stimme mich diese Woche schon einmal mit Rüben ein 😉

Für 4 Personen braucht ihr:

  • 4 Karotten
  • 2 kleine rote Beten
  • 1/2 Knollensellerie
  • Babyspinat nach Bedarf
  • 1 Granatapfel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Zwiebel
  • 6 Thymianzweige
  • 3 EL Olivenöl
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Schneidet die Karotten, Beten und den Sellerie in Scheiben und gart das Gemüse etwa 5 -6 Minuten in leicht gesalzenem kochendem Wasser.  Ich gebe die Rote Bete immer erst im 2. Schritt hinzu, damit sich Karotten und Sellerie nicht verfärben. Das Gemüse darf ruhig noch Biss haben.

Schneidet die rote Zwiebel und den Knoblauch in kleine Würfel und lasst sie in der Pfanne mit dem Olivenöl leicht Farbe nehmen. Gebt den gezupften und gehackten Thymian hinzu. Schwenkt die Rüben und den Sellerie nochmal in der Pfanne durch und schmeckt alles mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer ab.

Wascht den Babysalat und mischt ihn erst ganz am Ende unter. Zum Schluss garniert ihr den Salat mit leckeren Granatapfelkernen.

TIPP: Den Granatapfel vorher mit dem Holzlöffel „verhauen“, dann lösen sich die Kerne leichter 🙂

 

Gekörnte Gemüsebrühe

Mal ernsthaft, jeder hat doch irgendwie eine von diesen Instant Gemüse/Hühnchen/Fleischbrühen im Schrank oder?

Die Hühner- und Fleischbrühe habe ich schon lange abgeschafft und verwende stattdessen immer selbst gekochte Brühe, die ich reduziere, in Eiswürfelbehälter gebe und anschließend in Tütchen verpacke.

In der Gemüsevariante hat mir das immer nicht so gefallen, daher heute mal gekörnte Brühe auf Vorrat mit Gemüseresten.

Ich habe genommen, was im Kühlschrank war. Eigentlich gibt es nichts, was man nicht nehmen kann, allerdings sollte man schauen, dass sich alles in etwa die Waage hält und man Gemüse mit durchdringendem Eigengeschmack reduziert verarbeitet. Ich habe einmal Wirsing benutzt und hatte bei jedem Gemüsebrühe Gebrauch einen Wirsing Geschmack dabei – mach  ich nicht noch einmal…

Klassisch und auch wichtig für den Geschmack finde ich immer das typische Suppengemüse Karotte/Sellerie/Petersilie/Lauch. Hinzugefügt habe ich Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 kleine Knolle Topinambur, ein Reststück Aubergine, 1 Tomate, Paprika, 1 Mini Stück Blumenkohl, etwas Kohlrabi, Frühlingszwiebeln.  Je nach Geschmack könnt ihr noch ein paar Kräuter der Saison mit hinzugeben.

Nach und nach habe ich alles durch den Fleischwolf gegeben. Wenn ihr keinen habt, könnt ihr auch einen Gemüseschneider nutzen oder alles einfach raspeln.

Wenn alles klein ist gebt ihr es auf ein Blech und lasst es bei 80 Grad ca. 4-5 Stunden trocknen. Es darf keine Flüssigkeit mehr im Gemüse sein. Anschließend gebt ihr alles in den Mixer oder püriert es und füllt die winzigen trockenen Gemüsestücke in verschließbare dunkle Gläser ab.

Nett verpackt kann dies auch ein praktisches und schönes Geschenk aus der Küche zu allen Gelegenheiten sein, denn Brühe braucht man doch immer 😉

 

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Malz Brötchen

Diese leckeren malzigen Brötchen lassen sich toll am Vorabend vorbereiten und schmecken besonders gut mit herzhaftem Belag. Ich habe meines heute mit Avocado, Radieschen und etwas Schafskäse gegessen, die Jungs einfach nur mit Joghurtbutter.

Für 9 Stück braucht ihr:

  • 25g Roggenmehl 1050
  • 100g Dinkelmehl 670
  • 350g Weizenmehl 550
  • 5 g Hefe (frisch)
  • 10 g Salz
  • 1 TL Gerstenmalzextrakt
  • 100ml Malzbier alkoholfrei
  • 200ml Wasser

Vermengt alle Zutaten 2 Minuten auf kleinster Stufe in der Küchenmaschine und erhöht dann für weitere 10 Minuten auf Stufe 2.

Bemehlt den Teig anschließend etwas und gebt ihn abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank. Am morgen zieht ihr den Teig vorsichtig auseinander und faltet ihn einmal in der Mitte. Stecht dann 9 viereckige Brötchen heraus. Die Seitenteile werden eher Dreiecke, aber schmecken tun die ja auch 🙂

Lasst die Brötchen nochmal 1 Stunde unter einem Leinentuch gehen und schaltet den Ofen auf 250 Grad. Gebt ein großes Blech mit Wasser zum Backen hinzu.

Unmittelbar bevor ihr die Brötchen in den Ofen gebt, schneidet sie mit einem scharfen Messer tief ein, schaltet dann die Temperatur auf 230 Grad herunter und nehmt sie nach etwa 18-20 Minuten heraus.

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